Kellersanierung Horizontalsperren Sanierputz
Wir verarbeiten Produkte der Fa. Remmers. Hier zeigen wir Ihnen deren Ausführungsbeschreibung.

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MAUERWERKSINJEKTION MAUERWERKS-INJEKTION MIT NIEDERDRUCK Druck machen wirkt
Selbst bei kapillaren Durchfeuchtungsgraden von über 60 % können mit dieser Technik dauerhaft wirksame Horizontalsperren ins Mauerwerk eingebracht werden. Bei einem Druck von ca. 5 bar wird das Mauerwerk über ein Packersystem sichtbar durchtränkt. Das Verfahren hat den Vorteil eines kontrollierten, schnellen Eindringens größerer Mengen Kiesol. Mit einer Mehrstufen-injektion sowie der Anwendung des Nass-in-Nass-Verfahrens kann die Sicherheit bei Bedarf noch weiter erhöht werden.
Variante 1 Niederdruckverfahren mit Kiesol Die Technik des Niederdruckverfahrens bietet eine Reihe von Vorteilen. Die wichtigsten sind die kontrollierbaren und schnellen Durchtränkungen des Mauerwerks, die Einbringung größerer Mengen an Kiesol und die Anwendbarkeit auch bei kapillaren Durchfeuchtungsgraden von mehr als 80 %.
Variante 2 Nass-in-Nass-Verfahren Beim Nass-in-Nass-Verfahren wird die Verfüllung von Hohlräumen und das Einbringen des Injektionsmittels in das Mauerwerk ohne zeitaufwendiges Nachbohren mit Kiesol iK durchgeführt.
Einbringen von Kiesol im horizontalen Bereich Wenn keine Hohlraumverfüllung notwendig ist, können auch Einwegpacker in die Bohrlöcher eingebaut werden.
Anschlüsse zu Innenwänden Wenn ein Abtrennen der Innenwände nicht möglich ist, erfolgt die Verdämmung des Injektionsbereiches wie an den Außenwänden.
Einbringen von Kiesol im vertikalen Bereich Nach Einbau der Einwegpacker kann Kiesol im Niederdruckverfahren eingebracht werden
Variante 2
Hohlraumverfüllung mit Bohrlochsuspension Bei Hohl räumen im Mauerwerk wird über Spezialpackersysteme die Hohlraumverfüllung mit der Bohrlochsuspension durchgeführt.
Einbringen des Bohrkanals in die Bohrlochsuspension Sobald die Bohrlochsuspension beginnt anzusteifen, wird mit der Spezialnadel der Injektionskanal gestochen.
Einbringen von Kiesol iK Anschließend wird Kiesol iK im Niederdruckverfahren eingebracht. Nach dem Ausbau der Packer werden die Bohrlöcher mit der Bohrlochsuspension verschlossen.
WIRKUNGSWEISE DES SANIERPUTZES
Salzen den Schrecken nehmen
Hauptaufgabe von Sanierputzen ist es, Salze einzulagern und dadurch Schäden wie durch hygroskopische Feuchte und Kristallisation zu unterbinden. Bei Sanierungen von außen wird empfohlen, als flankierende Maßnahme zur Außenabdichtung innenseitig einen Sanierputz aufzubringen. Um diesen Doppeleffekt zu erzielen, definiert das WTA-Merkblatt „Sanierputzsysteme“ ein zweilagiges System aus Porengrundputz und dem eigentlichen Sanierputz als Oberputz.
Zu diesem Zweck wirken Sanierputzsysteme in zweierlei Weise:
Sie verlagern die Verdunstungsebene vom Mauerwerk in die Putzschicht.
Die in der Mauerwerksfeuchtigkeit gelösten Salze können vom Putzkörper aufgenommen werden, ohne dass dieser bei der Kristallisation der Salze Schaden nimmt.
Der Sanierputz wirkt hydrophobierend, so dass keine Salze an die Oberfläche gelangen, wenn Feuchtigkeit den Putz durchdringt.
Der Unterputz wirkt als Einlagerungsschicht für die Salze. Hier lässt eindringende Feuchtigkeit beim Ausdiffundieren durch den Sanierputz die in ihr gelösten Salze zurück.
Sanierputzsysteme haben eine so hohe Salzresistenz, dass selbst beim Versalzungsgrad „mittel“ ein einlagiger Auftrag von 20 mm Schichtdicke genügt.
Sanierputze können ohne Abdichtung bis zum Durchfeuchtungsgrad von < 40 % eingesetzt werden.
Maßnahmen je nach Versalzungsgrad
Verdunstungszone & sicheres Salzlager
Diese Anforderungen können Putze nur erfüllen, wenn ihr Poren raum nach dem aktuellen Stand der Mörteltechnologie gestaltet wird. Im Putz werden gezielt kapillaraktive und kapillarbrechende Porenradien eingebaut. Dadurch gelingt es, die kapillare Wasserwanderung im Kapillarporensystem wie gewünscht zu steuern, also das Putzsystem als Verdunstungszone und sicheres Salzlager zu nutzen. Remmers Sanierputze erfüllen in optimaler Weise die im WTA-Merkblatt „Sanierputzsysteme“ geforderten Vorgaben. Diese werden in mehreren Parametern sogar übertroffen:
Salzspeicherfähigkeit
Hohe Sulfatbeständigkeit
Faser- und strukturverstärkt zur rissfreien Austrocknung
Der Sanierputz wirkt hydrophobierend, so dass keine Salze an die Oberfläche gelangen, wenn Feuchtigkeit den Putz durchdringt.
Der Unterputz wirkt als Einlagerungsschicht für die Salze. Hier lässt eindringende
Feuchtigkeit beim Ausdiffundieren durch den Sanierputz die in ihr gelösten Salze zurück.
Sanierputzsysteme haben eine so hohe Salzresistenz, dass selbst beim Versalzungsgrad „mittel“ ein einlagiger Auftrag von 20 mm Schichtdicke genügt.
Sanierputze können ohne Abdichtung bis zum Durchfeuchtungsgrad von < 40 % eingesetzt werden.
SYSTEME GEGEN ALLE SALZBELASTUNGEN Dauerhaft beständig gegen Salze
Auftrag des Sanierputzes Je nach Aufbau wird das entsprechende Remmers Putzsystem nach frühestens 24 Std. aufgetragen. Zwischenschichten müssen durch Aufkämmen im frischen Zustand für die nachfolgende Schicht vorbereitet werden.
Rabortieren Mit dem Rabot wird die angesteifte Sanierputzoberfläche für den Auftrag des Remmers Feinputzes vorbereitet.
Auftrag des Feinspachtels Auf die durch Rabortieren vorbereitete Oberfläche wird der Feinputz in einer max. Schichtdicke von 5 mm aufgebracht und mit einem Schwammbrett abgerieben.
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KIESOL-INNENABDICHTUNGSSYSTEM –
NORMALABBINDEND Vom guten Grund zum feinen Putz
Die Kiesol Systeme können auf nahezu jedem mineralischen Untergrund aufgebaut werden.
Das WTA-Merkblatt beschreibt das richtige Vorgehen beim Applizieren einer Innenabdichtung, das mit einer soliden Untergrundvorbereitung beginnt.
Alle haftungsmindernden Bestandteile, wie lose Altbeschichtungen, müssen entfernt werden. Anstriche und Putze sind bis mindestens 80 cm über der Schadenszone zu beseitigen.
Mürbe und durch Salz geschädigte Fugen sind bis zu 20 mm tief auszukratzen. Ist der Untergrund richtig vorbereitet, bleibt schließlich eine saubere, stark zerklüftete Mauerwerksoberfläche zurück. Hier kann sich das Kiesol System, dessen einzelne Komponenten unübertroffene Verbundhaftung aufweisen, optimal und dauerhaft mit dem Mauerwerk verbinden.
Grundierung Grundierung des vorbereiteten Untergrundes mit Kiesol 1:1 mit Wasser. Stark saugende Untergründe sind vorzunässen.
Haftbrücke Während der Kiesol-Reaktionszeit wird die Remmers Sulfatexschlämme aufgebracht.
Egalisierung In die frische Haftbrücke wird der Remmers Dichtspachtel eingebracht.
Dichtkehle Die Dichtkehle wird mit einer speziellen Dichtkehlenkelle mit Dichtspachtel ausgeführt.
1. Abdichtungsschicht Die erste Abdichtungsschicht mit Sulfatexschlämme wird auf die Egalisierungsschicht aus Dichtspachtel aufgeschlämmt.
2. Abdichtungsschicht Die zweite Schlämmschicht kann auf die erste Schlämmschicht Frisch-in-Frisch aufgebracht werden. Je nach Lastfall sind ggf. weitere Schichten nötig.
Spritzbewurf In die eingezogene und noch feuchte Schlämme kann der Vorspritzmörtel voll deckend eingebracht werden.
Sanierputzauftrag Nach 24 Stunden wird der Sanierputz altweiß aufgebracht.
Sanierputz-Fertigstellung Der Sanierputz muss nach dem Ansteifen mit einem Schwammbrett und wenig Wasser abgerieben oder rabortiert und mit Feinputz überarbeitet werden.